Home Office dank Corona – die versteckten Gefahren

Der Corona-Virus schickt nicht nur die Weltwirtschaft auf Talfahrt, sondern sorgt auch im Arbeitsleben für Unsicherheiten. Täglich werden mehr Infizierte gemeldet, Bayern hat sogar den Katastrophenfall ausgerufen. Viele Arbeitnehmer sind in solchen Zeiten erleichtert, wenn sie auf Home Office zurückgreifen können und nicht im Büro präsent sein müssen.

Arbeitgeber stehen jedoch vor einer Herausforderung: Hat man früher nicht viele Gedanken an das Thema Home Office verschwendet, muss man sich jetzt umso intensiver damit auseinander setzen. Denn Home Office minimiert für die Angestellten zwar das Risiko, sich mit Corona anzustecken, aber es lauern Gefahren an deren Stellen.

Geschäftliche Informationen befinden sich nun in potenziell unsicheren Netzwerken. Der private Computer des Arbeitnehmers, der sich im selben Netzwerk befindet, kann zum Beispiel Viren enthalten. So können sensible Daten oder gar Firmengeheimnisse gestohlen werden. 

Wird VPN verwendet, können Viren umso schlimmer sein, weil eine Verbindung zur Firma aufgebaut wird. Daher sollte VPN immer sichergestellt und up to date sein – genauso wie die Firewalls. 

Auch Kinder stellen eine potenzielle Gefahr da: Kommen sie in einer ungünstigen Situation an den Arbeitsrechner, können sie aus Versehen wichtige Dokumente löschen. 

Home Office-Richtlinien sollten daher dringend von jeder Geschäftsleitung erstellt werden. Darin sollten wichtige Kriterien enthalten sein wie:

  • ausschließlich geschäftliche Nutzung des Arbeitsrechners
  • VPN muss genutzt werden 
  • physische Sicherung vor fremden Zugriff (abgeschlossener Raum)
de_DEDeutsch
en_USEnglish de_DEDeutsch